Arbeitsmedizinischer Dienst Dr.med.Gedik

Grippeschutzimpfung


Gegen die Grippe ist eine Erkältung harmlos. Die echte Grippe ist eine gefährliche Infektionskrankheit, die schwerwiegende Komplikationen mit sich bringen kann, z.B. Lungenentzündung, Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen. Gehen Sie der Gefahr aus dem Weg. Mit einer Grippeschutzimpfung. Die WHO überwacht weltweit ganzjährig das Vorkommen und die Ausbreitung der Grippeviren. Die Ergebnisse werden ausgewertet und bestimmen die neue Zusammensetzung des Impfstoffes für die jeweilige Impfsaison. So sind Sie bestmöglich gegen die aktuellen Grippeviren geschützt.
Beachten Sie bitte die unten aufgeführten Gegenanzeigen und Nebenwirkungen der Grippeimpfung.

Inhaltsstoffe : Durch Formaldehyd und Natriumdesoxycholat inaktivierter Influenza-Spaltimpfstoff. Das Wirtssystem für die Virusvermehrung ist das embryonierte Hühnerei. Sonstige Inhaltsstoffe : Natriumchlorid, Natriummonohydrogenphosphat, Polysorbat 80/ Octoxinol, Saccharose, Kaliumdihydrogenphosphat, a-Tocopherolhydrogensuccinat, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid, Formaldehyd, Natriumdesoxycholat, Spuren von Gentamicinsulfat

Gegenanzeigen : bekannte Allergie gegen Inhaltsstoffe des Impfstoffes, besonders bei Überempfindlichkeit gegenüber Hühnereiweiß, Neomycin, Octoxinol, Thiomersal oder Formaldehyd. Einnahme von Medikamenten zur Blutverdünnung.

Nebenwirkungen : Lokalreaktionen wie Rötung, Schwellung, Verhärtung und Druck an der Injektionsstelle. Allgemeinreaktion wie Unwohlsein, Müdigkeit, Frösteln, Temperaturerhöhung, Schweißausbruch, Kopf-, Muskel-, und Gliederschmerzen. Schmerzhafte Nervenreizungen. Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen in Form des anaphylaktischen Schocks sind äußerst selten. In Einzelfällen wurde über das Auftreten von Thrombozytopenien und Vaskulitis sowie über meist vorrübergehende Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems wie Sensibilitätsstörungen, Lähmungen, Nervenschmerzen, Krämpfen, sowie entzündlichen Veränderungen des Gehirns oder der Nerven ( z.B. Guillain-Barré Syndrom ) nach Grippeschutzimpfungen berichtet.